Fortschritt

Mittwoch, der 13.09.2017

Die Sonde landete auf einer wenig befahrenen Seitenstraße im Ortsgebiet Hasenberg bei Bad Birnbach, wo sie zunächst von Anwohnern aufgefunden wurde. Diese erkannten die Sonde trotz ihrer Kennzeichnung nachts nicht als solche und hielten sie für eine mögliche Gefahrenquelle, weshalb die Polizei eingeschalten wurde. Diese konnte jedoch schnell und mithilfe des angebrachten Informationszettels herausfinden, dass es sich um einen Wetterballon handelte. Die Sonde wurde anschließend auf die zuständige Polizeiwache gebracht, wo sie am nächsten Tag von zweien unserer Teammitglieder problemlos abgeholt werden konnte. Verwunderlich war durchaus das Fehlen des Fallschirms beim Absuchen des Landeortes. Auswertungen unserer Gyroskopsensoren, der GPS-Daten und der Videos zeigten, dass er jedoch auch noch kurz vor der Landung vorhanden gewesen sein muss und auch zum Zeitpunkt der Landung sehr wahrscheinlich noch an der Sonde befestigt war. Auffällig war die starke Verdrehung des Befestigungsseils, was auch in den Videos durch eine annähernd konstante Drehung der Sonde gegen den Uhrzeigersinn feststellbar war. Wie auch nach dem ersten Start waren an der Sonde keinerlei schwerwiegende Schäden durch den Flug oder die Landung festzustellen.

Dienstag, der 12.09.2017

Der zweite Start eines Wetterballons durch unser Team verlief im Gegensatz zum Ersten ohne größere Probleme. Die Vorbereitungen waren wie auch zuvor auf das gesamte Team aufgeteilt. Hauptsächlich befassten sich drei Mitglieder mit der Zusammensetzung der Nutzlast. Das Hauptaugenmerk lag daran unsere Fehler des ersten Starts zu eliminieren und darüber hinaus auch die Nutzlast an sich auszubauen.

Damit wir interessanter Bilder bekommen modifizierten wir beim zweiten Start die Elektronik der Kameras sodass diese den gesamten Flug aufzeichneten. Dies wurde einerseits durch eine niedrigere Aufnahmequalität der nach Oben und Unten gerichteten Kameras erzielt. Zusätzlich wurde die seitliche Kamera durch den vorhandenen Arduino Chip, welcher mithilfe einer weiteren Platine und zwei Optokopplern den Anschaltknopf der Kamera überbrückte und so die Kamera erst im Laufe des Fluges eingeschaltet, wodurch diese während der für diese Kamera interessanten Abschnitte des Fluges Videos in höherer Qualität aufzeichnete.

Samstag, der 01.07.2017

Die Sonde wurde von einem Anwohner geborgen und heute haben wir sie endlich abgeholt. Bis jetzt haben wir noch keine Daten ausgewertet, die Sonde blieb jedoch äußerlich gut erhalten.

Fundort der Sonde

Dienstag, der 27.06.2017

Unsere zuvor geäußerten Vermutungen haben sich bewahrheitet. Die Sonde war etwa 5,5 Stunden unterwegs, bis wir wieder ein GPS-Signal empfingen. Die Sonde landete letztendlich in einem Feld ca. 25km südlich von Braunau bei der Ortschaft Anferding, in Östereich. Zwar flog der Ballon wesentlich weiter als gedacht, trotzdem sind wir alle sehr erleichtert, die Sonde geortet zu haben. Nun hoffen wir darauf, dass die Sonde durch die Vergleichsweise niedrige Menge an Helium höher stieg als berechnet und dadurch noch interessantere Messwerte liefert.

Montag, der 26.06.2017

9:45 - Die Vorbereitungen für den Start laufen auf Hochtouren. Alle Komponenten werden ein letztes Mal auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.

Die Stimmung ist angespannt, jeder fragt sich: Wird alles gut gehen? Trotzdem freut sich jeder auf den Moment, auf den wir so lange hingearbeitet haben: Den Start.

10:41 - Somit beginnt der spannendste Moment des Startvorgangs: Das Füllen des Ballons mit Helium. Es besteht die Gefahr der Beschädigung des Ballons oder der falschen Befestigung der Nutzlast.

11:38 - Nun ist es so weit: Die Sonde wird engültig gestartet. Glücklicherweise gab es beim Start keine Probleme, die Sonde flog wie berechnet Richtung Osten. Jetzt können wir nur noch hoffen, dass alles gut geht.

12:54 - Wir befinden uns auf dem Weg und jagen der Sonde hinterher. Unser Team ist gespannt und hofft natürlich, dass wir die Sonde bergen können.

16:09 - Nach langem Warten auf ein GPS-Signal unseres Ballons haben wir die Suche vorerst beendet. Bei der Analyse ist uns jedoch aufgefallen, dass unser Ballon eine ungewöhnlich niedrige Steigrate besaß, wodurch er womöglich sehr lange und hoch fliegen wird. Statt der Rate von 5m/s, mit der wir zuvor gerechnet haben kommen wir nun auf Raten von 1-2 m/s. Wir rechnen nun mit einer wesentlich längeren Flugzeit von etwa 8 Stunden.

Sonntag, der 25.06.2017

Die letzten Vorbereitungen sind endgültig abgeschlossen. Der Ballon wird am Montag, dem 26.06.2017 gegen 10:30 Uhr am Sportplatz des Gymnasium Fürstenried-West gestartet. Wir bedanken uns bei allen, die unser Projekt aufmerksam verfolgt haben und noch weiter verfolgen, denn fertig sind wir noch lange nicht. Es werden viele Bilder vom Start, ein Video des Flugs und die ausgewerteten Daten veröffentlicht, natürlich auf dieser Website. Im Bild unter diesem Beitrag finden sie die kalkulierte Flugroute des Ballons. Mehr Informationen folgen!

Kalkulierte Flugbahn des Ballons

Freitag, der 23.06.2017

Die letzten Vorbereitungen für den Start des Ballons am Montag, dem 26.06.2017 laufen. Einerseits werden die letzten Module, wie etwa das GPS-Modul verbaut und getestet, andererseits erfolgt der letzte Feinschliff am Code des Arduino.

Freitag, der 12.05.2017

"Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen." - Albert Einstein

Bereits einer der angesehensten Physiker, Albert Einstein, vertritt die Meinung, dass man hartnäckig und engagiert an Dinge herangehen soll, um seine Pläne und Träume zu verwirklichen. Eben diese Einstellung haben die 'Baumeister' unserer BunkerScientists übernommen. Trotz Zeitmangel schaffen sie es, Zeit zu finden, unsere Pläne in die Tat umzusetzen und haben damit begonnen, die, für die wissenschaftlichen Messungen notwendigen Geräte zu bauen. Bereits bei den ersten Arbeiten wurde viel geschafft, um genauer zu sein wurde der Geiger-Müller-Zähler, welcher aus einem Zählrohr und einem Sensor Board besteht, funktionstüchtig gemacht, was einiges an Fingerspitzengefühl und Geduld erforderte. Somit ist nun eine Vorrichtung zum Messen der Radioaktivität vorhanden. Zudem wurde noch das RTC-Modul (Echtzeituhr-Modul) sowie der Beschleunigungs- und Gyroskopsensor angeschlossen, das Magnetometer eingebaut und das MicroSD Kartenmodul auf eine Platine gebaut. Damit die einzelnen Komponenten jedoch funktionieren, musste alles miteinander verkabelt und angeschlossen werden. Das ganze Werk kann auf den zugehörigen Bildern bewundert werden.

Mittwoch, der 05.04.2017

Vom 26.03.2017 bis zum 28.03.2017 nahm die leitende Lehrkraft an einer Fortbildung des StratoSAT Wettbewerbs teil. Auf dieser wurden die Betreuer aller teilnehmenden Teams in die Thematik des Stratosphärenflugs eingeführt. Die Betreuer hatten dabei die Möglichkeit selbst eine Stratosphährenballonmission zu starten.

Desweiteren ist die Sonde für das Projekt eingetroffen, was nun die direkte Arbeit mit der Sonde ermöglicht.

Donnerstag, der 23.03.2017

Am 8. Februar wurden wir für den StratoSAT Wettbewerb nominiert. Seitdem beginnen wir aktiv unsere Planung umzusetzen und unsere Teammitglieder arbeiten jeden Donnerstag im P-Seminar und auch Zuhause in unserer Freizeit an den jeweiligen Teilbereichen des Projekts. So schreitet der Ausbau der Website voran und auch die Planung der Nutzlast sowie die Suche nach Sponsoren befindet sich in vollem Gang.